Wir erwachen bei strahlendem Sonnenschein, die Heizung kann ausbleiben. Nach dem Morgenritual, zu dem jetzt am Wochentag auch Büroarbeiten gehören, starten wir wieder in Richtung Süden mit der Absicht, bis nach Spanien zu fahren.
Hinter Perpignon lockt die Küste und wir machen einen Abstecher nach Port Vendres. Kurzer Spaziergang, ein letzter Cafe au lait mit Croissant in Frankreich. Wir müssen noch die Toilette entsorgen. Der Wohnmobilstellplatz gefällt uns gut und auch der Ort liegt malerisch, so dass wir entschließen, eine Nacht dort zu bleiben. So machen wir noch einen weiteren Spaziergang zur Mole und entdecken, dass es sich ab 17 Uhr, wenn es langsam dunkel wird, hervorragend am Laptop arbeiten lässt. Eigentlich ist es hier doch schön, wir könnten auch ein paar Tage bleiben? Beim Blick auf die Wetterkarte sehen wir, dass sich kühlere Luft aus Norden ankündigt.
Die Nacht ist sehr ruhig, aber am Morgen fährt ein großes Containerschiff in den eher kleinen Hafen und jetzt verstehen wir auch, warum der Ort touristisch weniger attraktiv ist, Restaurants und Hotels teilweise leerstehen und verfallen. Es brummt den ganzen Vormittag. So ist klar, wir fahren weiter.
Vielleicht liegt es am „Brummen“, oder aber daran, dass wir einen Obsttag einlegen, jedenfalls kommen wir nur schwer in Gang. Es ist schon fast 13 Uhr, bis wir losfahren und erst mal in die „falsche“ Richtung. Dabei hatten wir entschieden, dass wir uns nicht verfahren können, es gibt kein definiertes Ziel und so kann es eine „falsche“ Strecke nicht geben.
Schließlich schaffen wir es über die Grenze und wir bewegen uns Richtung Barcelona. Eine Tankstelle suchen mit Propangas von Repsol, Stellplatz finden in einer ruhigen Wohngegend. Wir machen noch einen späten Spaziergang, schauen nach den Zügen nach Barcelona, vielleicht wäre es ja doch interessant in Barcelona zu sein, wenn der BVB spielt?..
Danke, dass ich euch begleiten darf. Herzliche Grüße Annette
LikeLike